• wiedermorgenmond

  • Meine Welt ist Gefühl …

    Jeder Augenblick ist es wert, von ganzem Herzen ausgekostet zu werden.
    Ferne Realitäten sind die Heimat meiner umherirrenden Gedanken.
    Und Schreiben ist der letzte Anker 
in der flüchtigen Endlosigkeit der Zeit.

    Willkommen in der Welt meiner Worte.

  • © wiedermorgenmond | lyenn_

  • GEDANKENSPLITTER #29 | faktenheft einer lebenszeit

    . . .

    habe noch niemals den herbst so geliebt

    … für seine halbheit
    … für seine erdigkeit
    … für seine schleier
    … für seine kraft

    doch dieses jahr ist eh schon anders
    dieses jahr ist noch frisch irgendwie
    und die umarmung der vergehens mir

    willkommen.

    GEDANKENSPLITTER #28 | faktenheft einer lebenszeit

    . . .

    Und diese Fläche dort dahinter,
    wo sich die Wolken übereinanderschieben –

    Dieser helle Fleck Weiss zwischen
    abendfarbenen Regengedanken –

    Er könnte doch ebensogut der Mond sein.

    Ein bisschen grösser vielleicht.
    Ein bisschen strahlender.

    Aber dennoch der Mond, weiss du –
    Gerade so, wie wir es uns denken.

    HERZZEILEN #31 | tagebuch ungedachter worte

    . . .

    Einander lieben für-
    einander alles sein.

    Einander schätzen mit-
    einander anders sein.

    Einander achten für-
    einander albern sein.

    Einander stärken an-
    einander Helden sein.

    Einander glauben für-
    einander Hoffnung sein.

    Einander kennen mit-
    einander Träumer sein.

    Einander fühlen für-
    einander wirklich sein.


    Einander heilen mit
    einander Herzen.


    Einander sein für
    immer.

    HERZZEILEN #30 | tagebuch ungedachter worte

    . . .

    Im Schatten des Oleanders
    denke ich im Fliessen der Zeit
    über die Friedlichkeit der Vergänglichkeit
    und den Wert des Verlorenseins nach.

    Giftig die Gedanken doch
    getragen im Inneren das Herz
    weiss ich doch über die Flüchtigkeit letztlich
    dass sie ausmacht was immer wir werden.

    Niemals hoffnungslos die Hoffnung,
    niemals verloren der Verlust,
    niemals heilbar die Liebe.

    Im Schatten des Oleanders
    glaube ich im flutenden Licht
    noch immer an das Feuerwerk der Zukunft
    und das haltlose Lachen der Ewigkeit.

    GEFÜHLSWIND #14 | im atemzug der welt

    . . .

    und wenn auch nur für ganz kurz
    diesen einen augenblick für sich stehlen
    und in sein herz sinken lassen …

    vielleicht aus dem fenster blicken in eine welt
    die nur gerade jetzt diese tausend wunder zeigt
    um für diesen moment neugeboren zu werden
    für die flüchtigkeit der ewigkeit.

    daraus ein stilles lächeln schöpfen
    und voller lebensgeister zurückkehren
    ins zerrinnen der zeit.

    Patchwork

    Passenger

    [ ... Lyrics ... ]

    You go your way, I’ll go my way
    You take the stars, I’ll keep the moon
    I’ll go the coast road, you take the highway
    And I’ll see you soon

    You watch the sunrise, I’ll chase the sunset
    You drink the water, I’ll drink the wine
    You run like red rum, I’ll follow your breadcrumbs
    And I won’t be far behind

    For our lines will always cross like patchwork on a quilt
    You know nothing’s ever lost, it’s all kept somewhere
    And these stones are heavy, but look at everything we’ve built
    Oh, and when we’re ready, we’ll weave another square
    Of our patchwork quilt

    So go quickly and nimble
    Needle and thimble
    You stitch for every day
    Go weave your thread through cotton and cloth
    I will do the same

    And if you find that you fall out of time
    And your fabric starts to fray
    Just know that everything passes in time
    Nothing stays the same

    But our lines will always cross like patchwork on a quilt
    You know nothing’s ever lost, it’s all kept somewhere
    And these stones are heavy, but look at everything we built
    Oh and when we’re ready, we’ll weave another square
    Of our patchwork quilt

    GEFÜHLSWIND #13 | im atemzug der welt

    . . .

    ausbrechen.
    nicht aus bestehenden strukturen
    nicht aus der eigenen vergangenheit
    nicht aus dem trist gewordenen alltag
    …. nein.

    ausbrechen vielleicht aus der traurigkeit
    ausbrechen vielleicht aus dem glück
    ausbrechen mit offenen augen
    und aus voller seele

    ausbrechen wie atemholen nach einer ozeanüberquerung
    ausbrechen wie ein schrei der himmelwärts strebt
    immer höher und um nie zurückzukehren

    ausbrechen aus zielen.
    ausbrechen aus handeln.
    ausbrechen aus zeit und raum.
    ausbrechen aus leben.

    ausbrechen aus der wahrheit,
    die vom verstand gezeichnet wird
    und gedankenverlierend einfach …

    lieben.

    TANKA #02 | liebesverwegen

    . . .

    trüb ist dieser tag
    nebelschwaden durchwandern
    suchend jeden ort

    bis sie den platz finden an
    dem die sonne für sie scheint

    HERZZEILEN #29 | tagebuch ungedachter worte

    . . .

    Regen fällt und verschleiert meine Sicht
    wie ein Geliebter, der seine Hände auf meine Augen legt,
    damit ich seine Berührungen auf meinem Körper
    mit all meinen Sinnen wahrnehmen kann.

    Und so schliesse ich meine Augen und gebe mich hin …

    Seine Streicheleinheiten erinnern mich an früher,
    damals, als ich noch in seiner Umarmung tanzte,
    barfuss und ohne jedes Bedenken oder Urteil,
    als ich noch versonnen aus dem Fenster blickte,
    nur um die tausend Tropfen darauf zu zählen
    und meinen stillen Bruder bei mir zu begrüssen.

    Langsam klärt sich der Dunstschleier
    und sanftes Licht weckt mich aus meinem Träumen …

    Als ich schliesslich meine Augen wieder öffne
    ahne ich gerade noch seine Silhouette in die Ferne gleiten,
    noch nie mehr als eine flüchtige Erinnerung, bis auf
    dieses gütige Lächeln seiner Gegenwart.

    Leise bricht mein Herz
    und wird von Liebe geschwemmt.

    TANKA #01 | liebesverwegen

    . . .

    erinnerungen …
    zwischen beginn und ende
    wiedergefunden

    schritt für schritt führt die reise
    zu verlorengeglaubtem